STABILE AEROSOL FEUERLÖSCHANLAGE

Die stabilen Aerosolfeuerlöschanlagen werden ähnlich wie die stabile Gasfeuerlöschanlagen zur Löschung von Bränden in solchen Räumen benutzt, in denen die Anwendung von Löschmitteln wie Wasser oder Schaum einen größeren Schaden am Vermögen als der alleinige Brand verursachen würde. Die stabile Aerosolfeuerlöschanlage kann als Vollvolumensystem in geschlossenen Räumen für die Löschung von Bränden vor allem fester und flüssiger Stoffe angewendet werden. Typisch ist die Anwendung von stabilen Aerosolfeuerlöschanlagen für Kabelräume, Schaltanlagen, elektrische Einrichtungen, Lager von Brennflüssigkeiten, Kunststoffen u.ä. Die stabile Aerosolfeuerlöschanlage kann nicht für Brände von reaktiven Metallen und auch von den Stoffen, die eigene Menge an Sauerstoff enthalten, verwendet werden.   
Die Aerosolfeuerlöschanlage besteht aus einem Speicher, wo das Löschmittel gelagert ist, und aus dem Detektions- und Steuerteil. Die Menge des Löschmittels ist von der Größe der Räume und von der Art des Schutzrisikos abhängig.
Das Prinzip der Löschung beruht in der Verlangsamung chemischer Reaktionen beim Verbrennungsprozess. Die Verminderung des Sauerstoffes in dem Löschraum ist von der Anwendung der stabilen Aerosolfeuerlöschanlage keinesfalls grundsätzlich beeinflusst. Feine Aerosolteile bleiben im Löschraum einige zehn Minuten erhalten. Nach ihrer Absetzung ist es notwendig, die Aerosolrückstände aus der Löschanlage zu entfernen.